TAG 22 – Heimreise

Juli 1st, 2012

Aufstehen um 5.30 Uhr. Für Uwe und Kristin sind diese Uhrzeiten eine Herausforderung. Wir waren aber pünktlich um 6.30 Uhr beim Shuttle. Während der 10-minütigen Fahrt kam Uwe die Frage, wo sein Brille sei… Nach einigem Überlegen kamen wir zu dem Schluss, dass sie wahrscheinlich noch auf der Ablage im Wohnmobil ist. Da das Büro erst um 9.30 Uhr öffnet, konnten wir auch nicht anrufen. Als wir am Check in standen fiel Uwe noch auf, dass seine Jacke noch im Shuttle lag. Also hab ich im Hotel angerufen und kurz drauf kam der nette Chauffeur nochmal mit der Jacke vorbei. P

Pünktlich ging’s los nach Philadelphia (5 Std.). Kristin hat nicht geschlafen. In Philadelphia umsteigen in anderes Flugzeug. Nachdem wir 2 Std. Zeit hatten, haben wir Pizza gegessen und  auf dem Spielplatz gespielt. Uwe hat Apollo erreicht. Leider war das Wohnmobil schon wieder vermietet und beim Saubermachen wurde die Brille nicht entdeckt.

Der Abflug hat sich aufgrund eines Gewitters und heftigen Regens um 1,5 Std. verzögert, die wir im Flieger auf der Rollbahn verbrachten. Dann ging’s los. Kristin ist relativ schnell eingeschlafen, aber nur für 1,5 Std. Der Flug hat sich etwas gezogen, aber nach knapp 8 Std. Waren wir um 10.30 Uhr in MUC und sind von unserem Shuttleservice zügig abgeholt worden.

Kristin ist auf der Heimfahrt eingeschlafen und wir haben sie gleich ins Bett gepackt. Nach 3 Std. wollten wir sie wecken, sie ist aber nicht wirklich wach geworden und hat sich gleich wieder ins Bett getrollt. 30 min. später ist sie dann aufgestanden.

Unsere neuen Nachbarn Wolfgang und Christiane haben uns zum Grillen eingeladen. Um 21.30 Uhr sind wir ins Bett. Früh gegen 6 haben Kristin und ich im Bett ein bißchen gespielt, dann wieder eingeschlafen. Um 14.30 Uhr (insgesamt also nach über 15 Std.) sind wir alle 3 aufgestanden. Die nächste Nacht waren wir alle drei von 2 – 3.30 Uhr im Wohnzimmer zum Spielen. Dann hat es sich langsam wieder eingespielt. Kristin hat im KiGa mittags wieder geschlafen, ist dafür aber abends später ins Bett.

Die Brille ist auch wieder aufgetaucht und wird zugeschickt.

Fazit: unser erster Familienurlaub war sehr schön und gut gelungen. Kristin hat einen riesen Entwicklungsschub gemacht.

 

 

TAG 21

Juli 1st, 2012

Der Morgen war geprägt vom Packen. Innerhalb einer Stunde hatten wir alles wieder in den Koffern verstaut und haben die letzten 44 mi zur Rückgabestation angetreten. Die Rückgabe war unkompliziert und wir haben tatsächlich alles, was wir selbst bezahlen mussten am Anfang (Stühle, Tisch, Navi) in vollem Umfang erstattet bekommen.

Mit dem Taxi sind wir zum Comfort Inn gefahren, wo wir heute übernachten. Es ist 3 Mi vom Flughafen entfernt. Wenn wir die Hand aus dem Fenster strecken, können wir die vorbeifliegenden Flugzeuge fast berühren. Da wir aber morgen früh schon um 8.30 Uhr fliegen war uns ein kurzer Weg zum Flughafen lieber als eine ruhige Lage.

Für den Außenpool war es hier heute zu frisch, daher hat Kristin das Seepferdchen in der Badewanne gemacht.  

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TAG 20

Juli 1st, 2012

Den Morgen haben wir im Pool verbracht, um die Hitze einigermaßen ertragen zu können. Wir sind dann nach Baker gefahren. Dort haben wir Christian Magel mit seiner Familie getroffen. Er ist ein früherer Kollege von Uwe und lebt seit 2 Jahren in Australien. Über Facebook hat er mitgekriegt, dass wir in USA sind und tatsächlich waren die 5 auf dem Weg von LA nach Las Vegas, so dass wir uns quasi genau in die Arme gelaufen sind. Sie haben riesige Probleme mit ihrem Camper, z.B. dass der Kühlschrank und der Generator nicht funktionieren.

Ein paar Meilen später haben wir in einem 50-Jahre-Diner angehalten und lecker gegessen. Dabei haben wir festgestellt, dass jetzt auch in unserem Camper der Kühlschrank nicht mehr funktioniert. Wir sind noch bis LA gefahren und haben auf dem East Shore Camping am Puddington Lake übernachtet. Für 50$ ein schöner Stellplatz mit Seeblick – Stinktiere ab Einbruch der Dunkelheit gratis. Unsere netten Campnachbarn Brigitta (Dänin) und Sammy (Ägypter) -leben seit 24 Jahren in LA- haben uns zu ihrem Feuer eingeladen, wir haben das Holz spendiert. Kristin war ganz vernarrt in Sammy. Sie ist immer wieder hin zu ihm, hat ihm unbedingt unser WoMo zeigen wollen und für die beiden eine Kleidermodenschau gemacht. Um 21.30 Uhr wollte sie dann freiwillig ins Bett gehen.

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TAG 19

Juli 1st, 2012

Schon mal in der Sauna geschlafen? So hat es sich heute Nacht angefühlt. Es war heftiger Sturm draußen, allerdings mit warmen Wind. Wahrscheinlich ähnlich wie im Umluftherd. Wie warm es im WoMo war, können wir gar nicht sagen, weil das Innenthermometer bei 35 Grad aufhört. Mitten in der Nacht haben wir den Generator angeschmissen, um das Innere mit der Klimaanlage etwas abzukühlen, was uns beim Einschlafen half.

Heute morgen um 8.44 Uhr waren wir abfahrbereit. Für unsere Verhältnisse sehr früh, der Campingplatz war aber schon fast leer. Wir sind dem Scenic Drive durch das Valley of Fire gefolgt. Das faszinierende an dieser Landschaft sind zum einen die zerklüfteten Felsen und auch die Farben. Manche Felsen sind 2farbig, andere 5farbig. Wir waren fast allein in diesem Statepark, wohl noch eher ein Geheimtipp. Wir haben eine Wanderung zu einer Wave gemacht, bei der wir ca. 1Std unterwegs waren. Der Weg und auch das Ziel waren sehr schön. Wir hatten nur viel zuwenig zu trinken dabei und so kam ich ziemlich erschöpft wieder im WoMo am. Kann mich nicht erinnern jemals so geschwitzt zu haben. Mit etwas Cola und Gatorade verschwanden die Kreislaufprobleme und die Übelkeit schnell.

Die 55 mi bis Las Vegas haben Kristin und ich verschlafen. Hab ich überhaupt schon erwähnt, dass ich von den bisherigen 2500 mi nur ca. 50 gefahren bin. Als ich nach Kansas City Gefahren bin, haben wir im Navi einen Park eingegeben, weil wir dort mit Kristin spielen wollten. Bei der ersten Abzweigung in den vermeintlichen Park landeten wir auf einen Highschoolgelände, bei dem grad Einschreibung war. Also umgekehrt und die Ausfahrt vorher genommen, die schon komisch aussah. Als wir dann noch gelesen haben, dass das ein Fahrtrainingsgelände für die Polizei ist, kam uns auch schon ein Polizeiauto entgegen. Der freundliche Officer klärte mich dann gleich auf, dass wir hier falsch wären, ich aber auf dem Gelände wenden durfte. Na immerhin! Der Parkbesuch in Kansas war somit abgehakt und meine Fahraktivitäten auch.

Aber zurück zu heute. In Las Vegas hat es ebenfalls über 40 Grad. Wir haben einen Stellplatz beim KOA-Camping am Anfang des Las Vegas-Boulevard (Strip) bekommen. Zum Mittagessen waren wir im Peppermill, einem Vegas oldstyle-Diner. Uwe hatte sich nach dem Weg erkundigt, war sich aber unterwegs nicht mehr sicher, ob rechts-links-rechts oder links-rechts-links und so haben wir ein Taxi angehalten, das uns die ca. 300 m für 7 $ hinfuhr. Die Portionen waren abartig groß, aber das trifft auf vieles hier zu. Z.B. Gibt es im Supermarkt Nudelsoßen nur in 700g Gläsern, was locker für 10 Leute reichen würde. Eine Kids-Portion Eis – also die kleinste Größe sind ca 3 Kugeln Eis in Deutschland. Bei Getränken ist manchmal die kleinste Größe ein 3/4 Liter. Kein Wunder, dass manche Amerikaner wirklich fett sind. Leider auch schon viele Kinder.

Nach dem Mittagessen haben wir den Bus genommen, der den Strip auf und ab fährt und sind beim Bellagio ausgestiegen. Die Hotellobby ist gleichzeitig botanischer Garten, in dem auch ein altes Karussell fährt. Kristin konnte gar nicht verstehen, dass sie das nicht benutzen durfte. Außergewöhnliche Blumengestecke, Tiere und Bilder aus Blumen und viel Muranoglas brachten uns mindestens genauso ins Staunen wie die Wasserspiele vor dem Hotel (Kristin: Wann kommt der Springtunnel wieder?)

Enorm ist das Gedränge und der Geräuschpegel in der Stadt. Das sind wir gar nicht mehr gewöhnt und waren manchmal etwas überfordert. Da unser Campingplatz direkt neben dem Circus Circus liegt, sind wir dort mit Kristin in den Adventuredome gegangen. Ein Anbau, der einem Volksfest gleicht. Von Kinderkarussell, über Achterbahn, Riesenrad gibt’s dort alles auf engstem Raum. Irgendwann haben wir die Flucht auf den “ruhigen und romantischen” (sieht aus wie ein Großparkplatz) Campingplatz angetreten und uns hier etwas ausgeruht,bevor Kristin den Spielplatz und den Pool unsicher gemacht hat.

Auf dem Spielplatz hat sie heute gespielt: komm wir sind zu Hause bei Oma Dezwiede und da kommen auch noch die anderen alle: Oma Sigrid, Opa Horst, wie heißt die, die ich so gern mag? Birgit, Natascha, und wie heißt die, die so Haare hat wie ich? Marion. Christian kommt später. Die dürfen alle bei uns im Wohnmobil schlafen: Du liegst neben mir, dann die Marion, der Christian und der Holger außen. Oma und Opa schlafen oben, der Papa auf dem Boden. Da ist das Wohnmobil aber voll, oder?

Uwe ist mit dem Foto nochmal losgezogen, um zu fotografieren. Es ist jetzt 22 Uhr und die Temperatur liegt immer noch über 35 Grad.

 

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TAG 18

Juli 1st, 2012

Die erste Etappe des heutigen Tages sollte Springfield sein, das im Reiseführer als sehr schöner Ort beschrieben war. Um nach Springfield zu gelangen muss man durch den Zion Nationalpark fahren. Der Eintritt kostet 25 $, womit sich unser Interagency-Pass, der für 80 $ Zutritt zu allen Nationalen Einrichtungen bietet, locker bezahlt gemacht. Zusätzlich fallen 15$ Gebühr für die Tunnelbenutzung an. Für Wohnmobile wird der Gegenverkehr angehalten und man bekommt eine Einweisung des Rangers, dass man den Tunnel in der Mitte durchfahren soll.

Nachdem wir nun schon mal drin waren im Park beschlossen wir, ihn auch zu erkunden. Die Fahrt mit dem eigenen Auto ist nicht erlaubt, man muss in Shuttle-Busse umsteigen. Diese bringen einen in 40 Min. an den Endpunkt, wo der Riverwalk startet. Da dies mit 3 Mio. Besuchern der am besten besuchte Park in US ist, waren wir mit vielen anderen unterwegs. Die Landschaft war wirklich schön, ich aber ziemlich piensig, so dass ich sie nicht so richtig genießen konnte. Ab Ende des asphaltierten Weges wäre es noch im Wasser weitergegangen. Weitere 600 m im Wasser flussaufwärts zu den Narrows, wo die Felswände ganz eng zusammen stehen. Das haben wir aber nicht mehr gemacht. Unterwegs sind uns viele Eichhörnchen begegnet und eine Schlange. Im Park haben wir außerdem noch etwas Gemsenartiges gesehen und ich hatte am Rand der Autobahn mal einen Koyoten stehen sehen.

In Springdale haben Kristin und ich dann noch ein Eis gegessen und Uwe hat derweil ein Schläfchen im Auto gemacht. Dann ist er noch 2 Stunden bis zum Valley of Fire gefahren, die Kristin und ich zum Schläfen genutzt haben. Wir sind genau zur untergehenden Sonne angekommen, was die Felsen leuchtend rot erglühen ließ. Der vom Reiseführer hochgelobte Campingplatz inmitten der skurrilen Steinformationen hatte noch viele freie Plätze und so sind wir für 20$ dort geblieben (inkl. 10$ Eintritt für den Statepark). Kristin und ich sind noch zu einer Picknickstelle gelaufen, wo ein Bighornschaf stand. Dort gab es auch Felsenzeichnungen. Uwe hat derweil gekocht. Der heiße Wind ist immer stärker geworden und wir wurden nachts ordentlich durchgerüttelt im WoMo.

Beim Spaziergang sagte Kristin: Komm, da unten ist mein Kindergarten. Komm, setz dich hin. Martina und Frau Werner (die Betreuer in ihrer KiGa-Gruppe) sind auch schon da und bereiten alles für die Kinder vor. Und so haben wir Kindergarten gespielt….

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TAG 17

Juni 22nd, 2012

Diese Nacht war saukalt. Ich hab meine Decken vierfach zusammen gelegt, um einigermaßen warm zu bleiben. Nachdem die Temperatur im WoMo auf 10 Grad gesunken war, hat Uwe die Heizung angemacht.

Der Morgen war schon wieder angenehm, so dass wir draußen frühstücken konnten. Gegen 10.30 Uhr sind wir losgefahren und haben spontan bei einem Turm gehalten, den wir bestiegen haben. Oben angekommen ging eine Klappe auf: “Please come in”. Wir haben einen Fire watch an seinem Arbeitsplatz angetroffen. Dieser Mann verbringt 8 Std. am Tag/5 Tage pro Woche dort oben auf ca. 2 qm, um nach Feuern Ausschau zu halten. Als wir gegen Mittag dort waren hat er sein heute morgen begonnenes Buch schon zu 80% gelesen. In diesem Jahr gab es noch kein Feuer, aber im Laufe seiner Karriere hat er bereits mehr als 100 Feuer gemeldet.

Kurz danach hat ein Schild an der Straße unsere Aufmerksamkeit erregt: Allen’s Trail Riders. Dort haben wir kurzerhand gestoppt und für je 40$ einen Ausritt gemacht. Kristin ist bei unserer Wranglerin Candy mitgeritten und so sind wir mit 3 Pferden im Schritt durch einen Pinienwald geritten. Der harzige Duft der Pinien war herrlich und auch Kristin hat das sehr gut gefallen.

Schon 1 Stunde später haben wir Kanab erreicht. Ein Durchgangsort für die Nationalparkbesucher. Der RV Corral Camping bietet alles, was wir für heute suchten: Pool, Waschmaschine, WiFi, auch wenn die Atmosphäre nicht so toll ist. Preis: 39$.

Zu etwas Konfusion führte heute das Navi. Es zeigte für 30 mi fast 2 Std. an. Hmmmm…zuerst dachten wir dass die Strasse sehr eng und kurvig sein könnte, aber das sah auf der Karte nicht so aus. Unser Campground Host klärte uns dann auf: Hier ist Utah-Time und hier ist es eine Stunde später als ein paar Meilen über der Grenze in Arizona.

Wir sitzen um 22 Uhr noch draußen vorm Wohnmobil und es kühlt gar nicht richtig ab.

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TAG 16

Juni 22nd, 2012

Die Nacht am See war sehr angenehm und morgens gabs frischen Obstsalat zum Frühstück. Die ca. 5 mi zu den Antelope Canyons sind wir ruckzuck gefahren. Dort angekommen haben wir erfahren, dass es einen Primetime-Zuschlag gibt um 11 und 12 Uhr und nur Bares oder Schecks akzeptiert werden. So sind wir wieder in den Ort Page zurück gefahren, wo der erste Geldautomat nur 40$ ausspuckte. Beim zweiten gabs dann die gewünschte Summe. Es gibt übrigens auch bei den Banken drive-ins, so dass man gar nicht mehr aussteigen braucht.

Zurück am Parkplatz des Canyons hat Uwe sich entschieden für 80 $ an der 2-stündigen Fototour teilzunehmen. Meine Tour kostete 40$ und Kristin war frei. Somit ist er gleich losgefahren. Kristin und ich waren um 12 Uhr dabei. Auf offenen Jeeps ging es 6 km auf weichem Sandboden zum Eingang. Der Antelope-Canyon ist ein Slotcanyon mit beeindruckenden Farben und Formen. Um die Mittagszeit gibt es spektakuläre Lichteinfälle (Beams), daher der Aufschlag. Das war definitiv eines der größten Highlights.

Wir sind anschließend 2Std. weitergefahren zum Grand Canyon North Rim. Von der Terrasse der Grand Canyon Lodge hat man einen tollen Blick. Uwe und Kristin haben einen Abenteuerweg verfolgt, der zu einigen Aussichtspunkten führte, während ich ein bißchen Ruhe auf der Terrasse genossen habe. Dort gab es ein Teleskop mit dem man die Sonne anschauen konnte und eine schwarze Punkte und Energiewirbel erkennen konnte. Nach einer Pizza und einer Fahrt zum Imperial Lookout sind wir auf dem Campingplatz De Motte eingelaufen. Dieser bietet außer Plumpsklos keinen Komfort, dafür aber eine schöne Lage im Wald, was für 17$ ok ist. Auch hier gab es Sternenkucker, die wir abends besuchten. Dort sahen wir den Ring des Saturn, den Mars, Sternennebel und die Milchstraße.

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TAG 15

Juni 22nd, 2012

Die Nacht im Wald war sehr frisch. Dafür der Morgen schon herrlich sonnig und wir haben im Beisein der Rehe draußen gefrühstückt. Die Strecke führte uns in ca. 75 mi zum Monument Valley. Einer Eingebung folgend hat Uwe im Navajo-Ort Bluff -angelockt von einem Icecream-Schild- in einem tollen Café gehalten. Tolle Atmosphäre, Kunstausstellung und leckerer Kaffee, ganz zu schweigen vom Eis.

Der erste Anblick von Monument Valley genau wie man es aus den Filmen kennt. Die Einfahrt zum Visitor Center kostet gleich schon 5$ pro erwachsener Nase. Dort war alles in riesigen Dimensionen: Parkplatz, Cafeteria, unzählige Busse für geführte Touren durchs Valley und Souvenirshop. Für Wohnmobile ist die Fahrt durch die 17 mi-Straße zwischen den Monolithen gesperrt. Derart abgeschreckt haben wir spontan entschieden weiterzufahren und diese Turi-Abzocke auszulassen.

Somit haben wir die Reise noch 2 Stunden bis Page fortgesetzt. Page liegt am Lake Powell und am Glen Canyon Staudamm. Dieses Erholungsgebiet ist das Zentrum des Wassersports. Wir hatten Glück auf dem Wahweap-Campingplatz noch einen Platz zu kriegen, der noch dazu am Rand liegt. 

Nach dem Essen sind wir nochmal runter ans Wasser, wo Kristin ‘Matschepampe’ gespielt und unsere Füße eingegraben hat. Da war sie in ihrem Element und sie und Uwe auch wieder gut gelaunt nach kürzeren bzw. längeren (Uwe) Piensanfällen im Lauf des Tages. 

 

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TAG 14

Juni 22nd, 2012

Zum Abschied vom Canyonlands Campground in Moab, auf dem wir 3 Nächte verbrachten, sind Kristin und ich nochmal in de Pool gehüpft. Sie strampelt schon feste mit den Beinen, so dass sie mit Schwimmärmeln allein vorwärts kommt. Es war ein ca. 12 jähriger Junge im Pool, der lila Strähnen hatte. Das hat Kristin begeistert und sie ist immer wieder zu ihm hingeschwommen.

Nach dem Abschied von unseren Camp-Nachbarn Dan und Winni ging’s los in den Arches Nationalpark.

Wir sind bis zum Ende in Devils Garden gefahren. Dort gibt es eine ca. 3 km lange Wanderung zum Landscape Arch, dem größten Bogen im Park mit ca. 100 m Länge. Allein die Wanderung dahin war schon beeindruckend aufgrund der außergewöhnlichen rotbraunen Felsformationen.

Uwe hat noch ein bißchen Kletterpartie gemacht, um zum Double-O-Arch zu kommen. Kristin und ich sind derweil umgekehrt. Sie ist die ganze Strecke gelaufen und hat zur Stärkung immer mal wieder einen Honigbären gegessen. Insgesamt waren wir fast 3 Stunden unterwegs, das ganze bei über 35 Grad.

Noch einen kurzen Spaziergang zum Delicate Arch, bevor wir die letzte und schönste Sektion – die Window-sektion – mit dem Auto durchfahren haben und viele spektakuläre Bögen vom Auto aus sehen konnten. Gegen 17.30 Uhr sind wir aufgebrochen in Richtung Monument Valley. Nach 1,5 Stunden haben wir zufällig einen Campingplatz gefunden, der mitten in den Manti LaSal-Bergen liegt. Hier war die Temperatur gleich um einige Grad kühler. Daher hat Uwe ein Feuerchen gemacht, auf dem wir auch gegrillt haben. Kristin hat ihrer Fantasie hier freien Lauf lassen können. Mit einer imaginären Evi ist sie zum Angeln und Bootfahren gegangen und war komplett vertieft in dieses Spiel. Umrahmt wurde der Abend von zutraulichem Wild, das bis auf einige Meter an uns ran kam und einem vollen Sternenhimmel.

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TAG 13

Juni 18th, 2012

05:15 Uhr aufstehen für Uwe, da er den Sonnenaufgang fotografieren möchte. Direkt danach auf den Trail und sehen, was der Jeep hergibt. Mehr als gedacht. Da musste ich allen Mut zusammenfassen, um vor der steinigen Steigung nicht zu kneifen. Schwitz.. der Jeep machts. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass dies nur der Anfang und “Kindergarten” ist, zu dem was ein Jeep so alles kann…!

Ein Ruhetag auf dem Campingplatz. Uwe ist von unseren Nachbarn Dan und Winni eingeladen worden zum Offroad fahren auf den wirklichen Pisten. Mit dem 46 Jahre alten Offroad-Jeep ging es los, direkt in Hells Revange. Dan hat mit 60 Jahren damit begonnen und fährt mit seinen 78 Jahren ganz locker und entspannt die steilsten Abschnitte. Bei öffentlichen Anbietern zahlt man für ‘wining’ 5$ 🙂 Uwe hat nicht geweint, sondern den 3-Stunden-Ausflug in tolles Allradgelände sehr genossen, auch wenn manche Berge zunächst nicht machbar aussahen. Diese Strecken sind für Mietfahrzeuge übrigens gesperrt.

Winni, die 75jährige Frau von Dan hat vom Rücksitz aus die Fäden in der Hand behalten und Dan Hinweise gegeben, wenn er noch nicht an alles gedacht hatte. (Leider lässt sich hier kein Film hochladen, da ich einige Mitschnitte gemacht habe. Jedoch ist zu sagen, wenn man bergab nur noch Boden vor sich sieht – also nahezu senkrecht und bergauf nur noch Himmel, dann lässt sich jedes Fahrgeschägt auf der Kirmes sparen)

Kristin und ich waren derweil auf dem Spielplatz, haben Postkarten geschrieben, die sie diktiert hat, haben den Einkauf gemacht und bei über 30 Grad alle 5 gerade sein lassen.

Abends sind wir nach Moab reingelaufen und haben im Peace Tree lecker vegetarisch gegessen.  Kristin war etwas müde, nachdem das Mittagsschläfchen ausgefallen war. So ist sie um 19.30 Uhr ins Bett gehüpft und wir haben den lauen Abend draußen vorm Camper genossen.

 

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